Start Profi-Sport 11. Etappe Tour de France 2026: Soren Wærenskjold siegt in Nevers

11. Etappe Tour de France 2026: Soren Wærenskjold siegt in Nevers

Übersicht

Soren Wærenskjold (Uno-X Mobility) hat die 11. Etappe der Tour de France 2026 von Vichy nach Nevers im Sprint gewonnen. Zweiter nach 161,3 Kilometern wurde Olav Kooij (Decathlon CMA CGM Team). Rang drei belegte Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech).

Die Etappe war lange geprägt von einer vierköpfigen Ausreißergruppe, die sich bereits nach 13 Kilometern bildete.

In der Gesamtwertung führt weiterhin Tadej Pogačar (UAE Team Emirats-XRG). In der Punktewertung behauptete Mads Pedersen (Lidl-Trek) seine Führung.

So verlief die 11.Etappe der Tour de France 2026

Direkt nach dem scharfen Start begannen die Attacken. Und es war Mathieu van der Poel (Alpecin-Premier Tech), der den Anfang machte und angriff. Doch für die Sprintteams war jedoch schnell klar: Diese Etappe sollte nicht zu früh aus der Kontrolle geraten.

Doch nach 13 Kilometern gelang es vier Fahren, sich abzusetzen. Es waren Julian Alaphilippe (Tudor), Nelson Oliveira (Movistar), Anthon Charmig (Uno-X Mobility) and Mathis Le Berre (Total Energies). Liam Slock (Lotto Intermarché) versuchte, nachzusetzen.

Den Zwischensprint in Saint-Pourçain-sur-Sioule bei Rennkilometer 27,8 gewann Mathis Le Berre vor Nelson Oliveira, Julian Alaphilippe und Anthon Charmig. Slock kam als Fünfter hier durch. Dahinter ging es im Feld um wichtige Punkte für die Sprintwertung. Jasper Philipsen (Alpecin-Premier Tech) kam vor Max Kanter (XDS Astana Team) und Mads Pedersen (Lidl-Trek) über die Linie.

Der Vorsprung pendelte lange um rund eine bis anderthalb Minuten. Soudal Quick-Step übernahm früh Verantwortung im Feld, unterstützt von NSN Cycling Team und XDS Astana Team. Die Teams der schnellsten Männer hielten das Rennen kontrolliert, mussten aber mehr arbeiten, als ihnen vermutlich lieb war.

Charmig sammelte die Bergpunkte

Die beiden Bergwertungen des Tages waren kurz, aber sie brachten Bewegung in die Flucht. An der Côte de Billonnière und später an der Côte de Billy-Chevannes ging es jeweils nur um einen Punkt. Charmig nutzte die Gelegenheit und sicherte sich beide Wertungen. Damit war der Däne der aktivste Fahrer an den kleinen Schwierigkeiten des Tages.

An der Côte de Billy-Chevannes musste Alaphilippe allerdings abreißen lassen. Der Franzose fiel aus der Spitzengruppe zurück und wurde vom Feld gestellt. Vorne blieben Le Berre, Oliveira und Charmig übrig. Aus einem Quartett wurde ein Trio.

Rund 30 Kilometer vor Ziel stieg auch Alpecin-Premier Tech in die Nachführarbeit ein. Doch erst fünf Kilometer wurden die Ausreißer gestellt.

Mathieu van der Poel fuhr den Sprint für Jssper Philipsen an. Doch dann wurde es chaotisch Cees Bool, der Anfahrer von Olav Kooij setzte sich unabsichtlich ab. Alle Sprinter schauten sich an. Dann schlüpfte Soren Wærenskjold an der Bande durch und fuhr einen langen Sprint bis zur Ziellinie und gewann.

Fotos: Photonews.be