Start Profi-Sport 16. Etappe Vuelta a España 2026: Brennan sprintet zum vierten Etappensieg

16. Etappe Vuelta a España 2026: Brennan sprintet zum vierten Etappensieg

Übersicht

Matthew Brennan (Visma | Lease a Bike) hat die 16. Etappe der Vuelta a España 2026 gewonnen. Der 21 Jahre alte Brite siegte nach 181,1 Kilometern von Cortegana nach La Rábida bei Palos de la Frontera im Massensprint vor Bryan Coquard (Cofidis) und Vito Braet (Lotto-Intermarché) durch. Für Brennan war es bereits der vierte Etappenerfolg bei seiner ersten Grand Tour.

Enric Mas (Movistar) verteidigte ohne Probleme das Rote Trikot.

Rennbericht der 16. Etappe der Vuelta a España 2026

Nach einem offensiven Beginn setzten sich rund 14 Kilometern nach dem Start fünf Faher ab. Das waren Kevin Vermaerke (UAE Team Emirates-XRG), Valentin Madouas (Groupama-FDJ United), Simon Dalby (Uno-X Mobility), Jasha Sütterlin (Jayco-AlUla) und Roland Thalmann (Tudor Pro Cycling Team). Sie bildeten auch die Fluchtgruppe des Tages.

Im Peloton übernahm Visma | Lease a Bike früh die Kontrolle. Die Mannschaft hatte mit Brennan den erfolgreichsten Sprinter der bisherigen Vuelta in ihren Reihen und wollte eine weitere Chance auf einen Massensprint nutzen. Auch Cofidis beteiligte sich im weiteren Rennverlauf an der Nachführarbeit für Bryan Coquard

Großen Spielraum erhielten die fünf Ausreißer deshalb nie. Ihr Vorsprung bewegte sich über weite Strecken um zwei Minuten und wurde vom Feld kontrolliert. Rund 100 Kilometer vor dem Ziel lagen das Ausreißer-Quintett ungefähr zwei Minuten vor dem Peloton.

Ausreißer-Quintett ohne Chance

Nach dem Zwischensprint in Villarrasa, knapp 67 Kilometer vor dem Ziel, den Vermaerke gewann, verringerte sich der Rückstand des Feldes zusehend.

Rund 24 Kilometer vor La Rábida war die Flucht schließlich beendet. Unmittelbar danach erhöhte Red Bull-Bora-Hansgrohe die Geschwindigkeit und versuchte, das Feld auf die Kante zu setzen. Der gewünschte Effekt blieb jedoch aus: Das Hauptfeld zerfiel nicht entscheidend.

Für die Klassementfahrer blieb die Situation ungefährlich. Mas, Felix Gall (Decathlon CMA CGM), Primož Roglič (Red Bull-Bora-Hansgrohe), Richard Carapaz (EF Education-EasyPost) und die übrigen Fahrer aus den Top Ten hielten sich aufmerksam im vorderen Teil des Feldes. Die befürchteten Windkanten blieben letztlich aus.

Damit konzentrierte sich auf den letzten Kilometern alles auf die Vorbereitung des Massensprints.  Auf der breiten Anfahrt nach La Rábida kämpften mehrere Mannschaften um die Spitze. Wout van Aert brachte seinen Teamkollegen Matthew Brennan in idealer Position auf die Zielgerade. Brennan wartete am Hinterrad Van Aerts, bis der Sprint eröffnet wurde. Als der Brite beschleunigte, konnte kein Konkurrent mehr sein Hinterrad halten geschwiege denn vorbeiziehen. Der Vuelta-Debütant gewann seine vierte Etappe.

Foto: Photonews.be