Start Profi-Sport Vorschau 15. Etappe Vuelta a España 2026: Klassiker-Etappe nach Córdoba

Vorschau 15. Etappe Vuelta a España 2026: Klassiker-Etappe nach Córdoba

Übersicht

15. Etappe | 6. September | Palma del Río – Córdoba | 189,7 km

Zum Abschluss der zweiten Woche gibt die Vuelta a España 2026 noch einmal einmal den bergfesteren Puncheure und den explosiveren Allroundern eine Chance. Die 15. Etappe führt über 189,7 Kilometer von Palma del Río nach Córdoba und führt über drei Bergwertungen der 3. Kategorie. Rund 3.500 Höhenmeter summieren sich auf einem ständig welligen Parcours durch die Sierra Morena. Das Entscheidende dabei: Der letzte Anstieg endet bereits 36,6 Kilometer vor dem Ziel, allerdings führt der Parcours wellig weiter, ehe die Strecke rund 19 Kilometer vor Ziel bergab und auf den letzten Kilometern flach nach Córdoba führt..

Die Vuelta-„Architekten“ beschreiben das Terrain als „leg-breaking“, erwarten einen schwer kontrollierbar Etappe durch die Sierra Morena und halten einen Sieg aus einer Spitzengruppe ebenso für möglich wie die Sprintentscheidung aus einem reduzierten Feld.

Strecke der 15. Etappe der Vuelta a España 2026

Die Profis starten in Palma del Río westlich von Córdoba. Die erste rund 20 Kilometer nach Posadas verlaufen flach. Danach führt die Etappe in die Sierra Morena. Schon bei Rennkilometer 27,8 startet die erste kategorisierte Auffahrt. Der Puerto de la Forestal, eine Bergwertung der 3. Kategorie, ist 6,7 Kilometer lang und steigt durchschnittlich mit 4,1 Prozent an.

Nach der Bergwertung führt die Strecke durch ein langes welliges Teilstück Richtung Villaviciosa de Córdoba. Das Profil ist dabei typisch für die Sierra Morena: keine besonders langen oder steilen Berge, dafür kaum völlig flache Straßen. Genau dieses permanente Auf und Ab kann über fast 190 Kilometer erheblich an den Kräften zehren.

Nach 61,1 Kilometern erreicht das Rennen erstmals Villaviciosa de Córdoba. Anschließend macht die Route eine Schleife über Espiel, das bei Rennkilometer 86 passiert wird.

Bei Rennkilometer 115,8 beginnt mit dem Alto de Villaviciosa de Córdoba der nächste kategorisierte Anstieg der 3. Kategorie. Er ist Angaben 5,76Kilometer lang und durchschnittlich 4,8 Prozent steil.  Direkt nach der Bergwertung passiert das Rennen erneut Villaviciosa de Córdoba – dieses Mal bei Rennkilometer 122. Anschließend fahren die Profis über wellige Straßen Richtung Santa María de Trassierra. Dort wartet bei Rennkilometer 147,2 der letzte Anstieg der Etappe – der Puerto de Artafi. Mit 5,9 Kilometern Länge und durchschnittlich 5,6 Prozent Steigung ist er der schwierigste der drei offiziellen Berge.

Die Bergwertung am Puerto de Artafi liegt 36,6 Kilometer vor dem Ziel. Nach der Passhöhe auf 523 Metern geht es nicht direkt in die Abfahrt, sondern die Strecke bleicht zunächst noch einige Kilometer auf höherem Niveau. Über Santa María de Trassierra führt der Kurs weiter zum Zwischensprint bei Rennkilometer 158,4. Dort gibt es auch noch Zeitbonifikationen, ehe die Staße wieder leicht für knapp 15 Kilometer ansteigt.  Erst danach folgt die Abfahrt in Richtung Córdoba beginnt. Rund 13,5 Kilometer vor dem Ziel erreicht das Rennen die Stadt. Von dort führt der Parcours unter anderem über die Avenida del Brillante, die Avenida de la Igualdad und die Avenida de Cádiz sowie über den Puente San Rafael. Das Ziel befindet sich an der Avenida Vallellano.

Karte der 15. Etappe der Vuelta a España 2026


Favoriten-Check: Etappensieg und Rotes Trikot

später mehr

Wertungen der 15. Etappe der Vuelta a España 2026

Sprintwertung
Santa María de Trassierra | Rennkilometer 158,4| Intermediate Sprint & Zeitbonifikationen

Bergwertungen
Puerto de la Forestal (497 m) | 3. Kategorie | 6,7 km mit 4,1 % | Rennkilometer 34,5
Alto de Villaviciosa de Córdoba (735 m) | 3. Kategorie | 5,76 km mit 4,8 % | Rennkilometer 121,5
Puerto de Artafi (523 m) | 3. Kategorie | 5,9 km mit 5,6 % | Rennkilometer 153,1

TV-Tipp: 15. Etappe der Vuelta a España 2026 im Fernsehen

Ab 14:45 Uhr überträgt Eurosport 1 die 15. Etappe der Vuelta a España 2026 live im Free-TV.

Grafiken: © Unipublic