Start Profi-Sport Vorschau 14. Etappe Vuelta a España 2026: Bergankunft am Sierra La Pandera

Vorschau 14. Etappe Vuelta a España 2026: Bergankunft am Sierra La Pandera

Übersicht

14. Etappe | 5. September | Jaén – Sierra de La Pandera | 154,5 km

Zum Abschluss der zweiten Vuelta-Woche steht auf der 14. Etappe von Jaén zur Bergankunft am Sierra de La Pandera eine weitere wichtige Vorentscheidung im Kampf um das Gesamtklassement an. Cyclingnews zählt den Abschnitt deshalb zu den fünf Schlüsseltagen der Vuelta 2026. Ein schlechter Tag könne auf La Pandera bereits das Ende aller Hoffnungen auf eine vordere Platzierung bedeuten. Als zusätzlicher Faktor kommt die Hitze hinzu, die Anfang September in Andalusien noch einmal zu einer besonderen Belastung werden kann.

Knapp 4.000 Höhenmeter verteilen sich auf die 154,5 Kilometer lange Strecke, die den Fahrern kaum Gelegenheit zur Erholung bietet. Offiziell stehen vor dem 11,9 Kilometer langen und teilweise sehr steilen Schlussanstieg lediglich zwei Bergwertungen der zweiten Kategorie auf dem Programm. Zahlreiche nicht kategorisierte Steigungen sorgen jedoch dafür, dass es praktisch den gesamten Renntag über auf und ab geht.

Erstmals endete im Jahr 2002 eine Vuelta-Etappe auf der Sierra de La Pandera. Zu den bisherigen Siegern an dieser Bergankunft gehören Roberto Heras, Alejandro Valverde, Damiano Cunego und Rafał Majka. Zuletzt gewann Richard Carapaz dort.

Strecke der 14. Etappe der Vuelta a España 2026

Startort der 14. Etappe ist Jaén, das bereits zehnmal Ausgangspunkt einer Vuelta-Etappe war. Die andalusische Stadt liegt inmitten eines riesigen Olivenanbaugebiets und ist Radsportfans inzwischen auch durch die Clásica Jaén Paraíso Interior bekannt. Die Strecke beschreibt zunächst für die ersten 70 Kilometer eine Acht.

Vom Start führt die Strecke zunächst nach Mancha Real. Schon die ersten Kilometer steigen allmählich an. Über Torres geht es anschließend zurück nach Mancha Real und über Pegalajar und La Guardia de Jaén erneut Richtung Jaén. Dieser komplette erste Rennabschnitt ist ständig wellig, ohne dass dabei bereits eine offizielle Bergwertung ausgefahren wird.

Nach knapp 70 Kilometern durchqueren die Fahrer erneut Jaén. Danach beginnt die Straße stärker anzusteigen. Bei Rennkilometer 82,3 startet mit dem Puerto de Los Villares schließlich der erste kategorisierte Berg des Tages. Die Bergwertung der 2. Kategorie ist 20,5 Kilometer lang und durchschnittlich 5,4 Prozent steil.

All das wirkt auf em Papier nicht sehr schwer, doch die Straßen der Provinz Jaén bieten mit ihren permanenten Wellen, kurzen Anstiegen und technischen Abfahrten nur wenig Gelegenheit, wirklich zur Ruhe zu kommen.

Nach der Bergwertung geht es hinunter nach Fuensanta de Martos. Über El Regüelo führt die Strecke anschließend nach Castillo de Locubín. Dort beginnt nach gut 120 Kilometern die eigentliche Schlussphase der Etappe.

In Castillo de Locubín wird bei Rennkilometer 123,6 zunächst der Zwischensprint ausgefahren. Nur rund 800 Meter danach beginnt bereits der zweite kategorisierte Anstieg des Tages. Die Auffahrt zum Puerto de Locubín ist nach 8,7 Kilometer lang und durchschnittlich 5,1 Prozent steil. An der Bergwertung der 2. Kategorie auf 1.088 Metern gibt es zusätzlich Bonussekunden zu gewinnen.

Danach folgt keine lange Erholungsphase mehr. Nach einer kurzen Abfahrt und einer sehr steilen kurze Rampe bei Valdepeñas beginnt der Schlussanstieg hoch zu der Sierra de La Pandera. 11,9 Kilometer lang ist der Weg zur Bergankunft der 1. Kategorie und steigt durchschnittlich mit 7,2 Prozent an. Doch diese Steigungsprozente sind in diesem Fall nur eine Zahl. Der Anstieg ist sehr unrhythmisch. Immer wieder gibt es Abschnitte mit bis zu 17 Prozent Steigung. Hinzu kommt das die ersten steilen 3,5 Kilometern, es eine kurze Senke gibt und dann die Straße wieder steiler ansteigt. Gerade der letzte Teil des Anstiegs verläuft über schmale, kurvenreiche und ausgesprochen steile Abschnitte.

Karte der 14. Etappe der Vuelta a España 2026


Schlussanstieg: Das Finale der 14. Etappe der Vuelta a España 2026

Favoriten-Check: Etappensieg und Rotes Trikot

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Wertungen der 14. Etappe der Vuelta a España 2026

Sprintwertung
Castillo de Locubín | Rennkilometer 123,6 | Intermediate Sprint

Bergwertungen
Puerto de Los Villares (1.180 m) | 2. Kategorie | 10,5 km mit 5,4 % | Rennkilometer 92,8
Puerto de Locubín (1.088 m) | 2. Kategorie & Zeitbonifikationen | 8,7 km mit 5,1 % | Rennkilometer 133,2
Sierra de La Pandera | 1. Kategorie | Schlussanstieg insgesamt 11,9 km mit 7,2 % | Rennkilometer 154,5

TV-Tipp: 14. Etappe der Vuelta a España 2026 im Fernsehen

Ab 14:45 Uhr überträgt Eurosport 1 die 14. Etappe der Vuelta a España 2026 live im Free-TV.

Grafiken: © Unipublic