Start Profi-Sport Vorschau 13. Etappe Vuelta a España 2026: Tag für Ausreißer

Vorschau 13. Etappe Vuelta a España 2026: Tag für Ausreißer

Übersicht

13. Etappe | 4. September | Almuñécar – Loja | 192,8 km

Eingebettet zwischen der Bergankünften am Calar Alto und in der Sierra de La Pandera liegt die 13. Etappe. Von weitem könnte man meinen, dass dies Tagesabschnitt ein Übergangstag ist. Mitnichten, denn auf den 192,8 Kilometer von Almuñécar nach Loja summieren sich die topografischen Hürden auf rund 3.200 Höhenmeter. Ein Anstieg der 1. sowie zwei der 2. Kategorie finden sich im Roadbook.

Die ersten rund 80 Kilometer führen vom Meer berghoch bis auf knapp 1.400 Höhenmetern. Erst dann beruhigt sich das Geläuf ein wenig, ehe rund 40 Kilometer vor Ziel noch mal mit dem Puerto de Granada ein weiterer Brocken im Weg steht. Auf den letzten knapp 40 Kilometern wird das Profil einfacher.

Damit ist diese Etappe schwer einzuordnen und dürfte schwer zu kontrollieren werden. Für klassische Sprinter könnte bereits der erste Teil zu anspruchsvoll werden. Für die Klassementfahrer dürfte dagegen am Tag vor der Bergankunft in der Sierra de La Pandera wenig Anlass bestehen, einen großen Schlagabtausch zu eröffnen. Genau dazwischen liegt das Terrain für starke Ausreißer und bergfeste schnelle Männer.

Strecke der 13. Etappe der Vuelta a España 2026

Start ist in Almuñécar an der Costa Tropical. Die Küstenstadt in der Provinz Granada ist erstmals Vuelta-Etappenort. Die Strecke führt vom Meer über Caleta-La Guardia nach Salobreña. Die ersten Kilometer sind noch flach – doch bereits nach 16,6 Kilometern biegt das Rennen ins Landesinnere Richtung Los Guájares ab. Dann beginnt der erste große Anstieg – die Venta de la Cebada.

Die Auffahrt zur Bergwertung der 1. Kategorie ist 14,1 Kilometer lang und durchschnittlich 5,1 Prozent steil. Nach der ersten Bergwertung führt die Strecke zunächst über Pinos del Valle und Restábal ins Valle de Lecrín. Über Lecrín und Dúrcal gelangen die Profis nach Padul. Das Gelände bleibt dabei wellig. Längere komplett abfallende und flache Passage gibt es in diesem Terrain nicht.

Bei Rennkilometer 67,8 beginnt der zweiten kategorisierten Berg des Tages – zum Alto del Legionario. Der Anstieg der der 3. Kategorie ist zwar 15,4 Kilometer lang, aber mit durchschnittlich 3,1 Prozent flach. Ein Rollerberg mit einer Höhe von 1.348 Metern Höhe. Damit erreicht das Rennen bereits nach gut 80 Kilometern seinen höchsten Punkt des Tages.

Danach führt die Strecke über Jayena zunächst deutlich bergab. Das Rennen führt anschließend weiter durch das hügelige Hinterland Granadas. Über El Turro, Brácana und Tocón erreichen die Profis Montefrío.

Bei Rennkilometer 148 beginnt die letzte offizielle „Schwierigkeit“. Die Auffahrt zum Puerto de Granada , einer Bergwertung der 2. Kategorie, ist 7,4 Kilometer lang und durchschnittlich 5,6 Prozent steil. Vom Gipfel auf 1.034 Metern Höhe sind es noch 37,4 Kilometer bis ins Ziel.

Nach der Bergwertung führt die Strecke zunächst nach steil bergab nach Montefrío und anschließend überwiegend leicht abfallend Richtung Huétor Tájar. Von Huétor Tájar verläuft der Parcours dann flach nach Loja. Auch das eigentliche Finale in den Straßen von Loja bietet keine größeren topografischen Schwierigkeiten.

Karte der 13. Etappe der Vuelta a España 2026

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Wertungen der 13. Etappe der Vuelta a España 2026

Sprintwertung
Tocón | Rennkilometer 145,0 | Intermediate Sprint & Zeitbonifikationen

Bergwertungen
Venta de la Cebada (820 m) | 1. Kategorie | 14,1 km mit 5,1 % | Rennkilometer 31,2
Alto del Legionario (1.348 m) | 3. Kategorie | 15,4 km mit 3,1 % | Rennkilometer 83,4
Puerto de Granada (1.034 m) | 2. Kategorie | 7,4 km mit 5,6 % | Rennkilometer 155,4

TV-Tipp: 13. Etappe der Vuelta a España 2026 im Fernsehen

Ab 14:45 Uhr überträgt Eurosport 1 die 13. Etappe der Vuelta a España 2026 live im Free-TV.

Grafiken: © Unipublic