Zwischen E3, Gent-Wevelgem und der Flandern-Rundfahrt nimmt Dwaars door Vlaanderen eine besondere Rolle ein. Das Rennen ist einer der letzten echten Formtest vor dem Höhepunkt in der heiligen flämischen Klassikerwoche. Am Mittwoch, 1. April 2026, führt die 80. Auflage des Frühjahrsklassikers über 184,6 Kilometer von Roeselare nach Waregem über sieben Kopfsteinpflastersektoren und zwölf Anstiege, wovon der letzte davon, der Nokereberg, weniger als zehn Kilometer vom Ziel entfernt liegt.
Der Parcours von Dwars door Vlaanderen 2026

Nach dem Start in Roeselare geht es zunächst über weitgehend flach durch Westflandern. Ein Terrain, in dem sich klassischerweise die erste Fluchtgruppe des Tages formiert. Mit der Einfahrt in die flämischen Ardennen verändert sich das Bild. Dann folgen mit den die Hellingen und Kasseien die anspruchsvolleren Abschnitte des Rennens
Eine der auffälligsten Änderungen betrifft die Hellestraat, die 2026 als neuer früher Anstieg Teil des Parcours ist. Danach nimmt das Rennen jenen Verlauf, der Dwaars door Vlaanderen seit Jahren prägt. Die Profis müssen sich mehrfach Schleifen fahren, in denen Berg Ten Houte, Knokteberg-Trieu, Hotond und die Mariaborrestraat auf engem Raum kombiniert werden. Gerade diese Sequenz besitzt das Potenzial, das Feld erstmals ernsthaft auseinanderzuziehen.
Mit der Onderbossenaarstraat wurde ein weiterer neuer Helling in die Strecke aufgenommen. Der Anstieg liegt in der zweiten Rennhälfte bei Rennkilometer 106,9 und verschärft jene Phase, in der ohnehin kaum Zeit zum Durchatmen bleibt. Anschließend führt der Parcours über den Eikenberg sowie die bekannten Kasseien Doorn und Huisepontweg. Auf den finalen 40 Kilometern müssen die Fahrer über den Eikenberg, zwei Mal den Nokereberg überqueren und und kurzu vor Ziel über Herlegemstraat „brettern“.
Hellinge und Kasseien bei Dwars door Vlaanderen 2026
Hellinge
- Hellestraat (1.200 Meter | 5,2 Prozent) – Rennkilometer 47,7
- Volkegemberg (1.100 Meter | 4,8 Prozent) – Rennkilometer 65,7
- Berg Ten Houte (1.100 Meter | 6 Prozent) – Rennkilometer 76,0
- Knokteberg-Trieu (1.100 Meter | 7 Prozent) – Rennkilometer 93,0
- Hotond (1.200 Meter | 3,1 Prozent) – Rennkilometer 96,7
- Onderbossenaarstraat (1.400 Meter | 5,3 Prozent) – Rennkilometer 106,9
- Berg Ten Houte (1.100 Meter | 6 Prozent) – Rennkilometer 113,0
- Knokteberg-Trieu (1.100 Meter | 7 Prozent) – Rennkilometer 129,9
- Hotond (1.200 Meter | 3,1 Prozent) – Rennkilometer 133,6
- Eikenberg (1.200 Meter | 5,2 Prozent) – Rennkilometer 145,5
- Nokereberg (400 Meter | 5,3 Prozent) – Rennkilometer 162,8
- Nokereberg (1.100 Meter | 3,5 Prozent) – Rennkilometer 175,4
Kasseien
- Holleweg (600 Meter) – Rennkilometer 65,8 km
- Mariaborrestraat (2.400 Meter) – Rennkilometer 103,2 km
- Mariaborrestraat (2.400 Meter) – Rennkilometer 140,1 km
- Doorn (900 Meter) – Rennkilometer 154,4 km
- Huisepontweg (1.600 Meter) – Rennkilometer 157,7 km
- Herlegemstraat (800 Meter) – Rennkilometer 165,5 km
- Herlegemstraat (800 Meter) – Rennkilometer 178,3 km
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Grafiken: © Flanders Classic
Foto: Fellusch
