Start Profi-Sport Vorschau 5. Etappe Vuelta a España 2026: Chance für die Sprinter

Vorschau 5. Etappe Vuelta a España 2026: Chance für die Sprinter

Übersicht

5. Etappe | 26. August | Falset – Roquetes | 173,4 km

Nach vier Tagen in Monaco, Frankreich und Andorra erreicht die Vuelta a España 2026 auf der 5. Etappe erstmals spanischen Boden. Von Falset führt der 173,4 Kilometer lange Tagesabschnitt durch die Provinz Tarragona nach Roquetes. Nach den beiden schweren Pyrenäen-Etappen ist das Profil deutlich einfacher. Lediglich eine Bergwertung der 3. Kategorie steht im Roadbook – und damit bietet sich den schnellen Männern eine der wenigen echten Chancen bei dieser Vuelta.

Allerdings könnte der einzige kategorisierte Anstieg des Tages, der nur 25 Kilometer vor dem Ziel liegt, die Sprinter noch einmal kräftig durcheinanderwürfeln. Hinzu kommt, dass nach der Bergetappe in Andorra die Abstände im Gesamtklassement groß genug sind, dass GC.Teams das Rennen nicht zwangsläufig kontrollieren werden. Und sich so eine gut besetzte Ausreißergruppe auch Chancen ausrechnet, durchzukommen.

Strecke der 5. Etappe der Vuelta a España 2026

Die 5. Etappe startet in Falset, einer katalanischen Stadt im Nordosten Spaniens und im Herzen des Priorat. Für den Ort ist es eine Premiere bei der Vuelta. Von dort führt die Strecke zunächst über leicht profiliertes Terrain durch Capçanes und Els Guiamets nach Móra la Nova. Über Ginestar und Rasquera steuern die Profis anschließend in Richtung Mittelmeerküste. Nach knapp 50 Kilometern wird El Perelló erreicht, wenig später geht es hinunter nach L’Ampolla.

Ab hier verändert sich der Charakter der Etappe deutlich. Die Straßen werden flacher, und das Rennen erreicht das Ebro-Delta. Über Deltebre und Sant Jaume d’Enveja führt der Parcours nach Amposta. Bei entsprechendem Wind könnte es auf den offenen Straßen zu Windkantensituationen kommen. Amposta wird bei Rennkilometer 83,8 erreicht. Von dort fahren die Profis entlang des Ebro in nördlicher Richtung weiter nach Tortosa.

Über Bítem und Tivenys, wo bei Rennkilometer 114,7 die Sprintwertung des Tages ausgefahren wird, führt der Kurs weiter nach Benifallet. Danach wird das Profil wieder anspruchsvoller. Mehrere unkategorisierte Anstiege sorgen dafür, dass das Finale deutlich schwieriger wird als der flache Mittelteil der Etappe.

Bergwertung der 3. Kategorie – 25 Kilometer vor dem Ziel

Das Highlight im Finale ist der Puerto de Paüls, dessen Passhöhe genau 25 Kilometer vor dem Ziel erreicht wird. Die Auffahrt zur Bergwertung der 3. Kategorie ist 3,5 Kilometer lang und durchschnittlich 7,1 Prozent steil. Auf dieser kurzen, aber durchaus anspruchsvollen Steigung könnten schwerere Sprinter in Schwierigkeiten geraten.

Nach der Bergwertung führt der Parcours zunächst weiter nach Paüls und anschließend schnell bergab in Richtung Xerta, das 13,9 Kilometer vor dem Ziel erreicht wird. Über Tortosa führt der Kurs auf den letzten Kilometern schließlich weitgehend flach nach Roquetes, das ebenfalls erstmals Zielort einer Vuelta-Etappe ist.

Die Vuelta-Organisation stuft den 173,4 Kilometer langen Tagesabschnitt als hügelig ein, sieht trotz des Puerto de Paüls aber ausdrücklich eine der wenigen klaren Chancen für die schnellen Fahrer – sofern deren Teams das Rennen kontrollieren können.

Karte der 5. Etappe der Vuelta a España 2026


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Wertungen der 5. Etappe der Vuelta a España 2026

Sprintwertungen
Tivenys | Rennkilometer 114,7 | Intermediate Sprint & Zeitbonifikationen

Bergwertungen
Puerto de Paüls (382 m) | 3. Kategorie | 3,5 km mit 7,1 % | Rennkilometer 148,4

TV-Tipp: 5. Etappe der Vuelta a España 2026 im Fernsehen

Ab 14:45 Uhr überträgt Eurosport 1 die 5. Etappe der Vuelta a España 2026 live im Free-TV.

Grafiken: © Unipublic