Start Profi-Sport Paul Magnier gewinnt 1. Etappe des Giro d’Italia 2026

Paul Magnier gewinnt 1. Etappe des Giro d’Italia 2026

Übersicht

Paul Magnier sprintete in Burgas zum Sieg auf der 1. Etappe des Giro d’Italia 2026 und holte sich das Rosa Trikot des Gesamtführenden. Der Franzose von Soudal Quick-Step verwies Tobias Lund Andresen (Decathlon CMA CGM Team) und Jonathan Milan (Lidl-Trek) auf die Plätze zwei und drei. Ein Massensturz im Peloton auf dem finalen Kilometer sorgte dafür, dass nur eine handvoll Fahrer um den Etappensieg kämpfen konnten. Fahrern wie Dylan Groenewegen und auch Kaden Groves wurden so ihre Siegchancen genommen.

Die 1. Etappe von Nessebar nach Burgas über 147 Kilometer war lange geprägt von der Flucht eines Duos. Kurz nach dem Start hatten sich Manuele Tarozzi vom Team Bardiani CSF 7 Saber und Diego Pablo Sevilla von Team Polti VisitMalta abgesetzt. Sie machten die Zwischenwertungen unter sich aus und wurden rund 23 Kilometer vor dem Ziel von Peloton eingeholt.

So verlief die 1. Etappe des Giro d’Italia 2026

Der Auftakt der 109. Giro-Ausgabe führte über 147 Kilometer von Nessebar nach Burgas. Die Strecke entlang der bulgarischen Schwarzmeerküste war überwiegend flach. Sie enthielt lediglich auf einem 22 Kilometer langen Rundkurs um Sozopol zwei kleine Bergwertungen. Der Streckencharakter sprach klar für einen Sprint.

Geprägt wurde der Tag zunächst von der frühen Flucht von Manuele Tarozzi und Diego Pablo Sevilla. Das Duo setzte sich kurz nach dem scharfen Start ab und erhielt vom Peloton zeitweise mehr als zwei Minuten Vorsprung. Sevilla nutzte die beiden Passagen am Cape Agalina – einer Bergwertung der 4. Kategorie – , um sich die ersten Bergpunkte des Giro zu sichern und damit die Maglia Azzurra zu übernehmen. Tarozzi wiederum gewann den Zwischensprint sowie später den Red-Bull-Kilometer und sammelte dort Bonussekunden.

Die Sprinterteams kontrollierten das Rennen souverän. Lidl-Trek arbeitete für Jonathan Milan, Soudal Quick-Step hielt Paul Magnier im Spiel, auch weitere Mannschaften beteiligten sich an der Nachführarbeit . Rund 23 Kilometer vor dem Ziel wurden Tarozzi und Sevilla gestellt. danach ging das Peloton geschlossen in die erwartete Positionsschlacht Richtung Burgas.

Das Finale verlief dann jedoch deutlich chaotischer als der Rennverlauf zuvor. Innerhalb des letzten Kilometers kam es zu einem großen Sturz, der einen Großteil des Pelotons blockierte. Vorne blieb nur eine kleine Gruppe übrig, aus der Magnier am stärksten beschleunigte. Damit verhinderte der junge Franzose den erwarteten Auftaktsieg von Topfavorit Jonathan Milan und bescherte Soudal Quick-Step einen perfekten Start in diesen Giro.

Fotos: Photonews.be