Start Profi-Sport Vorschau Grand Prix Cycliste de Montréal 2026: WM-Generalprobe

Vorschau Grand Prix Cycliste de Montréal 2026: WM-Generalprobe

Übersicht

Grand Prix Cycliste de Montréal | 13. September 2026 | Montréal – Montréal | 214,4 km | UCI WorldTour

Nur zwei Tage nach dem Grand Prix Cycliste de Québec findet in Montréal das zweite der beiden kanadischen WorldTour-Renen statt. Mit einer Länge von 214,4 Kilometer und mehr als 4.3000 Höhenmetern ist der Grand Prix Cycliste de Montréal deutlich härter und anspruchsvoller. 16 Runden inklusive dem Mont Royal müssen die Profis dort bewältigen.

2026 besitzt das Rennen eine zusätzliche Bedeutung. Zwei Wochen später werden in Montréal die Straßen-Weltmeisterschaften ausgetragen und der Rundkurs des Grand Prix ähnelt stark dem WM-Finale. Damit ist das Rennen nicht nur ein WorldTour-Klassiker, sondern zugleich einer der wichtigsten Formtests vor dem Kampf ums Regenbogentrikot. 

Tadej Pogačar fehlt nach seiner bei der Vuelta erlittenen Schlüsselbeinverletzung, Mathieu van der Poel verzichtet auf die beiden kanadischen Klassiker, bereitet sich über die Luxemburg-Rundfahrt auf die WM vor, und Wout van Aert ist bei der Vuelta im Einsatz. Zu den Top-Favoriten des Grand Prix Cycliste de Montréal zählen daher Remco Evenepoel, Isaac Del Toro, Paul Seixas und Tom Pidcock.

Die Strecke des Grand Prix Cycliste de Montréal 2026

Der Grand Prix Cycliste de Montréal wird auch 2026 auf einem Rundkurs rund um den Mont Royal ausgetragen. Die Schleife ist 13,4 Kilometer lang, weist 269 Höhenmeter aus und wird 16-mal absolviert. 

Gegenüber 2025 haben die Streckendesigner den Parcours noch einmal verändert. Er ist nun 1,1 Kilometer länger. Neu ist unter anderem die Passage über die Rue Saint-Urbain auf der Ostseite des Parc Jeanne-Mance. Im Finale entfällt eine enge 180-Grad-Wende. Stattdessen führen zwei 90-Grad-Kurven auf die abschließende Steigung der Avenue du Parc. 

Voie Camillien-Houde: der wichtigste Anstieg des Rennens

Schon nach rund zwei Kilometern jeder Runde wartet die größte Schwierigkeit. Der Anstieg Voie Camillien-Houde ist 1,8 Kilometer lang und durchschnittlich acht Prozent steil. 

Ein einzelner Anstieg von weniger als zwei Kilometern wäre für die Weltklasse kaum außergewöhnlich. In Montréal wird er jedoch 16-mal gefahren. Damit kommen allein an der Camillien-Houde insgesamt 28,8 Kilometer Kletterstrecke zusammen.

Nach der Abfahrt und einem etwas ruhigeren Abschnitt steigt die Straße nach sechs  Kilomtern erneut an. Der Chemin de Polytechnique misst 780 Meter bei durchschnittlich sechs Prozent. Innerhalb dieser Auffahrt gibt einen Abschnitt von 200 Metern mit elf Prozent. Damit ist die Steigung deutlich giftiger, als der Durchschnitt vermuten lässt.

Bei Kilometer neun jeder Runde folgt mit der Avenue Pagnuelo die nächste Rampe. Sie ist nur gut 530 Meter lang, steigt aber durchschnittlich mit 7,5 Prozent an. 

Avenue du Parc: bergauf zur Ziellinie

Auch die letzten Meter des Parcours sind keineswegs flach. Nach der Passage durch den Bereich östlich des Parc Jeanne-Mance führt der Kurs zurück auf die Avenue du Parc. Zur Ziellinie steigt die Straße 600 Meter bei durchschnittlich vier Prozent an. 

Favoritencheck zum Grand Prix Cycliste de Montréal 2026

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Foto: Grand Prix Montréal / JamesStartt