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Mailand-Sanremo: Das erste Monument der Saison in Zahlen

Übersicht

Zahlen, Daten und Fakten zum ersten Monument der Saison: Mailand-Sanremo. Auf einen Blick alles Wissenswerte zu „la Classicissima“ – von der Länge des Rennens, über die deutschen Sieger bis hin zu Highspeed und Punkten.


301,8 Kilometer…

… … misst die Strecke 2026. Zuerst fahren die Profis 3,8 Kilometer neutralisiert durch Pavia, ehe der scharfe Start erfolgt. Dann beginnt der 298 Kilometer lange Ritt, der auf den historischen Kurs Richtung ligurische Küste einschwenkt. Im Finale warten wie gewohnt die „Capi“, danach Cipressa und Poggio. Manch Profi verkürzt nach getaner Arbeit und lässt Poggio und manchmal auch Cipressa aus – und fährt durch; also an der Küstenstraße entlang.


117. Auflage …

… von La Classicisma findet am 16. März 2026 statt. Erstmals wurde das Rennen 1907 ausgetragen. Es siegte der Franzose Lucien Petit-Breton, der auch 1907 und 1908 die Tour de France gewann. Der letzte Fahrer, dem das Kunststück gelang die Frankreich-Rundfahrt und Mailand-Sanremo im selben Jahr zu gewinnen, war Eddy Merckx in der Saison 1972. Wie schon in den Vorjahren möchte Tadej Pogačar dem Kannibalen nacheifern.


1961 …

…. wurde erst der Poggio, der letzte Anstieg kurz vor dem Ziel in Sanremo, in die Strecke „eingebaut“. Die Veranstalter wollten so den italienischen Fahrern zu bessere Siegchancen verhelfen, da das Rennen in den Jahren zuvor immer von ausländischen Sprintern gewonnen wurde. Erst ein Jahrzehnt später ging der Plan jedoch auf. 1970 siegte mit Michele Dancelli wieder ein Italiener.


4 deutsche Fahrer…

…haben bislang auf der Via Roma in Sanremo gejubelt. Der Erste war Rudi Altig 1972. Dann folgte Erik Zabel mit vier Siegen – 1997, 1998, 2000 und 2001. Episch das Rennen im Schnee und mit Unterbrechung 2013, das Gerald Ciolek für sich entschied. Den bislang letzten deutschen Sieg fuhr John Degenkolb im Trikot des Teams Giant-Alpecin 2015 ein. „Dege“ wird voraussichtlich 2023 am Start stehen.


25 Teams …

… nehmen „La Classsicisma“ 2026 in Angriff. Neben den 18 WorldTeams – darunter auch Alpecin-Premier Tech – sind auch die drei besten ProTeams des Jahres 2025, Pinarello-Q36.5 Pro Cycling Team, Cofidis und Tudor Pro Cycling Team, qualifiziert. Hinzukommen noch die per Wildcard vom Veranstalter eingeladenen weitere vier Mannschaften. Da bei UCI-WorldTour-Eintagesrennen sieben Fahrer pro Team vorgesehen sind, sind rechnerisch bis zu 175 Starter möglich.


Vier Mal

…stand bislang ein Profi mit dem Alpecin-Logo auf der Brust auf dem Siegerpodest von Mailand-Sanremo. Den Anfang machte John Degenkolb 2015 für Giant-Alpecin. Dann gelang ein Hattrick. Mathieu van der Poel machte 2023 den Anfang, 2024 gewann Jasper Philipsen und 2025 war erneut van der Poel der Schnellste beim ersten Monument des Jahres.


46,11 km/h…

… beträgt der Rekord für die schnellste Austragung. Jasper Philipsen gewann 2024 nach 288 Kilometern in 6:14:44 Stunden – schneller war Mailand-Sanremo noch nie. Der alte Bestwert von Gianni Bugno aus dem Jahr 1990 ist damit Geschichte.


20.000 Euro…

… …erhält der Gewinner als Siegprämie, die in der Regel im Team aufgeteilt werden. Ab Rang 10 bis Platz 20 gibt es noch 500 Euro. Viel wichtiger sind jedoch die UCI-Punkte. Hier erhält der Sieger 500, der 60. immerhin noch 3 Punkte.

Foto: RCS Sport / LaPresse

Stand: März 2026