53.450 Höhenmeter …
… verteilen sich auf die 21 Etappen. Zum Vergleich: 2026 waren es mit 54.450 Höhenmetern knapp 1.000 mehr. Das Gros der Höhenmeter „machen“ die Profis natürlich in den vier französischen Gebirgen: dem Zentralmassiv, dem Jura, den Alpen und den Pyrenäen. Knapp 10.000 Höhenmeter sammeln die Fahrer auf den letzten beiden Bergetappen in den Pyrenäen. Die Höhenmeter des 18. und 19. Tagesabschnitts summieren sich allein auf 9.700 Höhenmeter.
71 Zeitfahrkilometer …
… sind die Gesamtdistanz der beiden „Kämpfe gegen die Uhr“. Am 9. Juli starten die Profis zur 7. Etappe, bei der sie über 38 Kilometer von Blois nach Chambord allein gegen die Uhr fahren. Die finale Tour-Woche wird mit dem zweiten Einzelzeitfahren eröffnet. Es führt über 33 Kilometer rund um Toulouse. Die 71 Kilometer sind damit die meisten Einzelzeitfahrkilometer bei einer Tour seit 2012. Ein historischer Rekord ist diese Zahl also nicht. Die beiden Wettbewerbe geben den Zeitfahrspezialisten unter den Klassementfahrern Gelegenheit, gegenüber den Kletterern Boden gutzumachen.
3 Bergankünfte …
… gibt es bei insgesamt 6 Bergetappen. Am Grand Colombier im Jura auf der 9. Etappe, in Les Saisies in den Alpen auf der 11. Etappe und am Col du Portet in den Pyrenäen auf der 18. Etappe liegen die Ziele oben am Berg. Hinzu kommen sieben Flachetappen, sechs hügelige Abschnitte und die beiden Einzelzeitfahren.
32 Höhenmeter …
… pro Kilometer erklimmen die Profis auf der 11. Etappe durch die Alpen von Cluses nach Les Saisies. Das ist Rekord. Oder anders ausgedrückt: 4.750 Höhenmeter auf 150 Kilometern. Die Königsetappe durch die Pyrenäen von Pau über den Col du Soulor, den Col du Tourmalet und die Hourquette d’Ancizan zum Schlussanstieg Col du Portet kommt zwar auf mehr: 5.400 Höhenmeter. Die Gesamtdistanz beträgt allerdings 174 Kilometer und so sind es rein rechnerisch nur gut 31 Höhenmeter pro Kilometer.
224,5 Kilometer …
… lang ist die längste Etappe der Tour de France 2027. Auf dem 8. Tagesabschnitt von Bourges nach Le Creusot am 10. Juli legen die Profis die größte Distanz zwischen Start und Ziel zurück. Bereits zu Beginn in Großbritannien werden zwei ähnlich lange Etappen zurückgelegt: Keswick–Liverpool und Welshpool–Cardiff an den Tagen zwei und drei sind jeweils 223 Kilometer lang. Damit überschreiten drei Etappen die Marke von 220 Kilometern. Die 14. Etappe von Montpellier durch die Cevennen nach Mende und die 20. Etappe von Maubourguet nach Libourne mit 199 beziehungsweise 198 Kilometern verfehlen die 200 Kilometer nur knapp.
2.215 Meter hoch …
… ist in diesem Jahr das Dach der Tour – die Passhöhe des Col du Portet in den Pyrenäen. Der höchste Punkt der Tour de France 2027 ist zugleich das Ziel des 18. Tagesabschnitts. Am 22. Juli führt der 174 Kilometer lange Abschnitt von Pau über den Col du Soulor, den Col du Tourmalet und die Hourquette d’Ancizan auf den Gipfel des Col du Portet. Die 5.400 Höhenmeter machen diese Pyrenäenetappe zur Königsetappe der Rundfahrt. Die größte Kletterprüfung folgt damit erst in der dritten Rennwoche.
28 große Bergwertungen …
… gibt es bei der Frankreich-Rundfahrt 2027. Dazu zählen Pässe, Anstiege oder Bergankünfte der zweiten, ersten und Hors-Kategorie. Fünf davon liegen im Zentralmassiv, fünf im Jura, zehn in den Alpen und acht in den Pyrenäen. Die Zahl umfasst ausdrücklich nur diese drei Kategorien; kleinere Bergwertungen sind nicht mitgezählt. Zum Vergleich waren es 2026 insgesamt 30, 2025 insgesamt 26 und 2024 insgesamt 27 solcher Wertungen.
500.000 Euro Prämie …
… erhält der Tour-de-France-Sieger 2027. So viel wie in den Jahren zuvor. Insgesamt werden rund 2,3 Millionen Euro bei der Frankreich-Rundfahrt an Fahrer und Mannschaften ausgeschüttet. Weitere Prämien werden unter anderem für Etappenerfolge und Sonderwertungen vergeben.
3 Ruhetage …
… statt der üblichen zwei gibt es bei dieser Frankreich-Rundfahrt. Daher beginnt die Tour auch am Freitag statt üblicherweise am Samstag. Die erste Pause folgt bereits nach den drei britischen Etappen am 5. Juli in Cherbourg-en-Cotentin. Der Transfer über den Ärmelkanal prägt damit auch den Rhythmus der ersten Rennwoche. Die weiteren Ruhetage sind am 12. Juli in den Alpen und am 19. Juli in Toulouse vorgesehen.
Illustration: KI-generiert
