Start Profi-Sport Vorschau 9. Etappe Vuelta a España 2026: Bergankunft am Alto de Aitana

Vorschau 9. Etappe Vuelta a España 2026: Bergankunft am Alto de Aitana

Übersicht

9. Etappe | 30. August | La Vila Joiosa/Villajoyosa – Alto de Aitana | 187,4 km

Zum Abschluss der ersten Woche wartet bei der Vuelta a España 2026 ein weitere Bergetappe auf die Fahrer. Und zwar numerisvch die Schwerste. Auf den 187,4 Kilometern von La Vila Joiosa hinauf zum Alto de Aitana kommen mehr als 5.000 Höhenmeter zusammen. Sechs Anstiege – inklusive der 22 Kilometer langen Schlusssteigung müssen die Profis absolvieren, ehe sie das Ziel auf 1.543 Meter erreichen.

Der Schlussanstieg Alto de Aitana ist ein Berg mit Vuelta-Geschichte. Vor 25 Jahren war er erstmals Schauplatz einer Vuelta-Etappe. In diesem Jahr ist der Berg zum fünften Mal Zielankunft der Vuelta.

Die Etappe ist wie gemacht für einen erneuten Angriff von Tadej Pogačar (UAE Team Emirates-XRG). Am Ende eines langen schweren Tages in den Bergen kann er nochmal Zeit auf die Konkurrenz herausfahren.

Strecke der 9. Etappe der Vuelta a España 2026

Die Etappe beginnt in La Vila Joiosa beziehungsweise Villajoyosa an der Costa Blanca. Danach führt die Strecke zunächst über Finestrat, La Nucía, Polop und Callosa d’en Sarrià ins Hinterland. Schon nach knapp 30 Kilometern beginnt bei Bolulla die erste kategorisierte Auffahrt zum Puerto de Tárbena.

Zur Bergwertung der 2. Kategorie geht es über 7,2 Kilometer mit durchschnittlich 5,4 Prozent Steigung. Ideales Terrain, um sich als Fluchtgruppe abzusetzen. Nach der Passhöhe verläuft der Parcours noch wenige Kilometer auf einer Höhe von rund 600 Metern, ehe die Profis nach Orba abfahren. Nur knapp 15 Kilometern später müssen die Fahrer erneut klettern.

Kurz hinter Pego beginnt der Anstieg zum Puerto de El Miserat. Er ist zwar lediglich 5,2 Kilometer lang, aber durchschnittlich zehn Prozent steil. Die Bergwertung der 1. Kategorie erreichen die Profis bei Rennkilometer 73,9 auf 634 Metern Höhe.

Nach dem Miserat bleibt das Terrain anspruchsvoll. Über Alcalà de la Jovada führt der Kurs in Richtung Beniaia und zum Puerto de Tollos. Zur Bergwertung der 3. Kategorie auf 829 Metern steigt die Straße auf 4,1 Kilometer mit durchschnittlich 5,8 Prozent Steigung an.

Damit hat das Peloton noch nicht einmal die Hälfte der Etappe absolviert, aber bereits drei Bergwertungen hinter sich gelassen. Über Fageca, Quatretondeta und Gorga führt der Parcours anschließend weiter durch das hügelige Hinterland von Alicante. Flache Abschnitte fehlen hier völlig.

Über den Anstieg der 2. Kategorie, den Puerto de Tudons – 7 Kilometer mit durchschnittlich 5,3 Prozent Steigung –, steuern die Profis auf den Zwischensprint in Benifallim zu. Dieser wird bei Rennkilometer 134,6 abgenommen.

Kurz dahinter beginnt der Anstieg zum zweiletzten Berg des Tages, dem Puerto de Benifallim (2.Kategorie). Die offizielle Auffahrt misst 4,8 Kilometer mit durchschnittlich 5,8 Prozent. Auf 1.013 Metern Höhe wird nicht nur die Bergwertung der 2. Kategorie abgenommen, sondern die ersten Drei erhalten dort auch Bonussekunden. Von dort sind es noch knapp 48 Kilometern bis zum Ziel. Über La Torre de les Maçanes geht es anschließend nach Relleu. Rund sieben Kilometer später geht es in den Schlussanstieg zum Alto de Aitana.

Die Auffahrt zum Ziel ist 22 Kilometer lang und durchschnittlich 5,8 Prozent steil. Dabei werden 1.264 Höhenmeter „gewonnen“. Die Durchschnittssteigung wirkt auf den ersten Blick nicht außergewöhnlich hoch. Genau darin liegt jedoch die Besonderheit dieses Berges. Aitana ist kein kurzer Vuelta-Steilhang, an dem mit einer einzigen explosiven Attacke innerhalb weniger Minuten alles entschieden wird. Der Anstieg verlangt eine lange, gleichmäßige Kletterleistung.

Allerdings steigt die Straße sechs Kilometer vor dem Gipfel mit durchschnittlich 9,4 Prozent an, anschließend bleibt die Steigung über längere Passagen bei ungefähr acht Prozent. Das könnte für den Rennverlauf entscheidend sein. Die erste Hälfte des Anstiegs eignet sich für ein starkes Team, um ein Ausscheidungsfahren „anzuzetteln“. Die Attacken der Favoriten sind dagegen eher im steileren letzten Drittel zu erwarten.

Karte der 9. Etappe der Vuelta a España 2026

Das Finale der 9. Etappe der Vuelta a España 2026

Favoriten-Check: Etappensieg und Rotes Trikot

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Wertungen der 9. Etappe der Vuelta a España 2026

Sprintwertungen
Benifallim | Rennkilometer 134,6 | Intermediate Sprint

Bergwertungen
Puerto de Tárbena (594 m) | 2. Kategorie | 7,2 km mit 5,4 % | Rennkilometer 36,7
Puerto de El Miserat (634 m) | 1. Kategorie | 5,2 km mit 10,0 % | Rennkilometer 73,9
Puerto de Tollos (829 m) | 3. Kategorie | 4,1 km mit 5,8 % | Rennkilometer 90,7
Puerto de Tudons (1.027 m) | 2. Kategorie | 7,0 km mit 5,3 % | Rennkilometer 121,8
Puerto de Benifallim (1.013 m) | 2. Kategorie | 4,8 km mit 5,8 % | Rennkilometer 139,9
Alto de Aitana | 1. Kategorie | 22,0 km mit 5,8 % | Rennkilometer 187,4

TV-Tipp: 9. Etappe der Vuelta a España 2026 im Fernsehen

Ab 12 Uhr überträgt Eurosport 1 die 9. Etappe der Vuelta a España 2026 live im Free-TV.

Grafiken: © Unipublic