Zahlen, Daten und Fakten zum Kopfsteinpflaster-Monument Paris-Roubaix 2026: Auf einen Blick alles Wichtige zu Distanz, Pavé, Rekorden, deutschen Siegern, Teams und Preisgeld.
258,3 Kilometer…
… misst die Strecke 2026 von Compiègne nach Roubaix. Die Entscheidung fällt traditionell erst spät, denn der erste Kopfsteinpflaster-Sektor beginnt in Troisvilles erst bei Kilometer 95,8. Das Ziel wartet wie immer auf der Betonbahn des André-Pétrieux-Velodroms in Roubaix.
54,8 Kilometer Kopfstenpflaster
… verteilt auf 30 Sektoren machen Paris-Roubaix auch 2026 zum schwersten Kopfsteinpflaster-Klssiker des Frühjahrs. Zwar sind es etwas weniger Pflastersteine als 2025, doch die Streckenanpassungen im ersten Rennteil sollen das Feld noch früher auseinanderziehen: Die ersten vier Sektoren folgen fast ohne Asphaltunterbrechung.
3 Fünf-Sterne-Sektoren…
… markieren die neuralgischen Kopfsteinpflaster-Abschnitte des Rennens: der Wald vom Arenberg bei Kilometer 163, Mons-en-Pévèle bei Kilometer 209,7 und Carrefour de l’Arbre bei Kilometer 241,2. Diese drei zählen aufgrund der rauen Beschaffenheit und ihrer Länge zu den schwierigsten des Rennens.
123. Auflage…
… von Paris-Roubaix findet am Sonntag, 12. April 2026. Das Rennen wurde erstmals 1896 ausgetragen. Neu ist diesmal nicht die Legende, sondern der Kalender: Erstmals findet auch die Frauen-Ausgabe am selben Tag statt.
2 deutsche Siege...
… gab es bei Paris-Roubaix bislang. Der erste Sieger war Josef Fischer, der gleich die Premiere 1896 gewann. Der zweite war John Degenkolb, der 2015 im Velodrom von Roubaix triumphierte und damit als erster Deutscher nach 119 Jahren wieder dieses Monument gewann.
25 Teams …
… sind bei der 2026er Ausgabe am Start. Da bei UCI-WorldTour-Eintagesrennen sieben Fahrer pro Mannschaft vorgesehen sind, könnten rein rechnerisch 175 Profis starten. Neben den automatisch qualifizierten Mannschaften – 18 WorldTeams und 3 bestplatzierten ProTeams aus 2025 – hat Veranstalter vier Wildcards an TotalEnergies, Unibet Rose Rockets, Modern Adventure Pro Cycling und Team Flanders-Baloise vergeben.
4 Siege…
… sind Rekord bei Paris-Roubaix. Roger De Vlaeminck und Tom Boonen teilen sich bislang die Bestmarke bislang. Mathieu van der Poel könnte bei einem Erfolg in diesen elitären Kreis aufgenommen werden. Der Niederländer gewann 2023, 2024 und 2025 und würde als Sieger gleichzeitig der erster Fahrer sein, der überhaupt viermal in Serie gewann.
47,80 km/h…
… lautet der Rekord für die schnellste Austragung. Mathieu van der Poel stellte ihn 2024 auf, als er die 259,7 Kilometer in 5:25:58 Stunden bewältigte. Auch das unterstreicht, wie rasant Paris-Roubaix in trockenen Jahren inzwischen gefahren wird.
30.000 Euro Preisgeld…
… erhält der Sieger und natürlich einen großen schweren Pflasterstein als Siegestrophäe. Insgesamt werden 91.000 Euro ausgeschüttet, inklusive Abgaben summierte sich das Gesamtpreisgeld auf 101.756 Euro. Der 20. bekommt noch 500 Euro. Sportlich fast noch wertvoller sind die UCI-Punkte: Für einen Monument-Sieg gibt es 500 Zähler, Rang 60 bringt immerhin noch 5 Punkte.
5 Rennen…
… stehen insgesamt am Paris-Roubaix-Wochenende auf dem Programm: Jedermann-Challenge, Junioren, U23, Frauen und Männer. Das zeigt, wie sehr sich Roubaix inzwischen vom reinen Eintagesklassiker zum kompletten Kopfsteinpflaster-Festival entwickelt hat.
Foto: Photonews.be
