skip to Main Content

Alpecin & RADSPORT

Seit nun mehr 70 Jahren hält die Marke Alpecin eine starke Verbindung zum professionellen Radsport. Anfangs noch unter dem Firmennamen „ALCINA Körperpflegemittel“ findet man Alpecin als Supporter während der Deutschland-Rundfahrt, später im Profiteam Batavus-Continental-ALCINA sowie erneut seit 2015 mit Sponsorings bei den World Tour Teams Giant-Alpecin und Katusha Alpecin.

Von diesem Sport geht eine große Faszination aus. Das Publikum liebt es, die Profis siegen, aber auch leiden zu sehen. Um diese Attribute des Radsports auch an Jedermann zu transportieren, gründet Alpecin im Jahre 2007 das Team Alpecin, in dem man ein Jahr lang Radsport unter professionellen Bedingungen erleben kann.

1949 - der ALCINA Sportdienst, Deutschland Rundfahrt und Sechs-Tage-Rennen

ALCINA ist erstmals bei der Deutschland-Rundfahrt mit seinem „Sportdienst“ am Start. In der „Wellness-Lounge“ werden die Sportler massiert und können sich erfrischen. Neben Massageprodukten für Haut und Haare bekommen die Fahrer auch neue Energie durch die Hämatopan-Krokant-Schokolade aus Bielefeld. Über Sportgroßveranstaltungen berichtet in Wort und Bild auch die gleichnamige,  kleine Sportzeitschrift. Außerdem gibt es ein Team, das beim Berliner 6-Tage-Rennen startet. Beim Preis der Giganten“ in Aachen – einem Radrennen – trägt kein geringerer als der Tour de France-Sieger des Jahres 1947, der Franzose Jean Robic, das Alpecin-Trikot.

1950er-Jahre - Vom Radsport bis zu den Olympischen Spielen

Bei immer mehr Radsportveranstaltungen und Sportveranstaltungen sind Alcina- und Alpecin-Produkte „mit von der Partie“.  Das Team Pankoke-Ehmer gewinnt im Alpecin-Dress die Deutsche Meisterschaft im Zweier-Mannschaftsfahren. In und um Bielefeld finden immer häufiger Radrennen statt, an denen Stars der Zeit wie Fausto Coppi teilnehmen.

Im Fußball verwenden bekannte Mannschaften, wie Borussia Dortmund, FC Schalke 04 oder Eintracht Frankfurt die „ALCINA Konditionsmittel“. Auch im Boxsport sind die Sportpräparate beliebt.

Firmengründer Dr. Kurt Wolff engagierte sich schon früh im Radsport..

Alpecin erfrischt und belebt die Kopfnerven, hält Kopfhaut und Nacken frei von Infektionen.

Neben der Zeitschrift Alcina-Sportdienst gibt es nun speziell für Athleten und Trainer den Alcina-Sportbrief. Hier geben Experten Tipps zu Training und Erholung sowie zur korrekten Anwendung der Sportpräparate und Pflegeprodukte von ALCINA und Alpecin.

Sogar bei den Olympischen Spielen 1952 in Helsinki ist der ALCINA Sportdienst ebenfalls vertreten und bringt die Produkte an Athleten und Mannschaften.

1960er-Jahre - Das Team Batavus-Continental-ALCINA

Im Team Batavus-Continental-ALCINA, das mit Fahrern wie Karl-Heinz Kunde und Hennes Junkermann auch bei großen Rundfahrten und Rennen wie dem Amstel Gold Race und der Tour de Suisse antritt, wird das Unternehmen erstmals Großsponsor eines Profiteams. Neben der finanziellen Unterstützung bringt man vor allem Expertise aus dem Bereich der Körperpflegemittel zur Leistungssteigerung in das Team ein. 

Um die Trainingsbedingungen des Teams Batavus-Continental-Alpecin zu verbessern, lässt Firmengründer Dr. Kurt Wolff in Augustdorf nahe Bielefeld eine 855 Meter lange Trainingsbahn mit überhöhten Kurven bauen – das Wolff-Oval. 

Der RC Sprintax Bielefeld wird gegründet, der vom Bielefelder Unternehmen bis heute unterstützt wird. Im Zuge dessen wird der Große Alpecin-Preis auf dem Bielefelder Wochenmarkt ausgetragen und in den folgenden Jahrzehnten zu einer festen Institution im nationalen Rennkalender.

Mit Fahrern wie Ingo Wittenborn, Frank Weber, Olaf Jäckel oder Gerd Kalkühler ist Sprintax in der nationalen Spitze, später sogar bei den olympischen Spielen unterwegs. Wittenborn nahm an den Spielen in Los Angeles in der Einzelverfolgung, Weber in Seoul 1988 im Sprint teil. Gerd Kalkühler stellt im Anschluss an seine aktive Zeit selbst Rahmen her und schraubt bis heute daran. Seine Schrauberwerkstatt dient als Treffpunkt für die Sprintaxausfahrten. 

2007 - Sommermärchen Jedermann Team Alpecin

Gemeinsam mit der Zeitschrift ROADBIKE gründet Alpecin ein Jedermann-Team. Hier werden Jahr für Jahr ganz normale Hobbysportler unter professionellen Bedingungen – Material und Training – wie Profis auf ein Saisonhighlight fit gemacht. Die ausgewählten Hobbysportler sollen ihren Traum vom Radsportlerdasein leben. Ob Rennrad-Einsteiger, Freizeitsportler oder ambitionierter Jedermann – das Fitness-Level ist nicht entscheidend. Denn Hobbysportler, die ihr Bestes geben, leiden mindestens genauso wie Profis. Jeder in seinem ganz persönlichen Grenzbereich. Daher sind die Leistungen der Hobbysportler mindestens so bemerkenswert wie die der Elite.

2008 - Professionelle Talentförderung

Das Team Focus-Alpecin um die arrivierten Ex-Profis Jörg Ludewig und Malte Urban wird gegründet, um Radsport-Talente aus Ostwestfalen in einem professionellen Umfeld an den Spitzensport heranzuführen. Malte Urban sichert sich im Trikot mit der roten Raute den Titel des Deutschen Cross-Meisters.

2012 - Die Alpecin Days in Bielefeld

Das Unternehmen richtet am 12. August die Alpecin-Days in Bielefeld aus. Eine Jedermann-Veranstaltung im Rahmen des German Cycling Cups mit Rennen über 40, 80 und 120 Kilometer.

2014 - Zurück zum Profisport

Am 24. September gibt Alpecin sein Sponsorship in der World-Tour bekannt. Ab der Saison 2015 heißt die Mannschaft, in der auch Tour-de-France-Etappensieger Marcel Kittel fährt, Team Giant-Alpecin.

2015 - Team Giant Alpecin

Alpecin sponsert nach mehreren Jahrzehnten mit dem Team Giant-Alpecin wieder eine Profi-Equipe. Gleich in der ersten Saison schafft der deutsche Profi John Degenkolb etwas Unglaubliches. Er gewinnt mit Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix zwei Monumente in nur wenigen Wochen. Bei der Tour de France gelingt Simon Geschke ein Etappensieg. Der deutsche Rennstall hat neben dem Männer-Team mit Liv-Plantur auch eine Frauen-Equipe sowie mit dem Gran Fondo Team Alpecin eine Jedermann-Auswahl.

2016

Im zweiten Jahr des Sponsorings der deutschen WorldTour-Equipe macht ein schwerer Trainingsunfall die Hoffnungen von John Degenkolb und seinen Kollegen auf ein erfolgreiches Frühjahr zunichte. Bei der Tour de France gewinnt der Niederländer Tom Dumoulin zwei Etappen und wird bei den Olympischen Spielen Zweiter im Zeitfahren.

2017 - Team Katusha Alpecin

Alpecin sponsert den Schweizer Rennstall Katusha Alpecin, für den jetzt auch der mehrmalige Zeitfahrweltmeister und Tour de France-Etappensieger Tony Martin sowie Rick Zabel in die Pedale treten. Alexander Kristoff siegt beim prestigeträchtigen WorldTour-Rennen am 1. Mai in Frankfurt und Simon Spilak gewinnt die Tour de Suisse. Ilnur Zakarin zeigt seine Klasse als Rundfahrer; er wird Fünfter beim Giro Italia und fährt bei der Spanien-Rundfahrt als Dritter aufs Podium.
Das Jedermann-Team feiert seinen zehnten Geburtstag und alle zehn Hobbysportler finishen den Ötztaler Radmarathon, eines der schwersten Hobbyrennen der Welt.

2018

Im Trikot der Equipe Katusha Alpecin fährt jetzt auch der deutsche Supersprinter Marcel Kittel. Fokus des Teams ist die Tour de France, bei der Kittel Etappensiege holen soll und Ilnur Zakrarin eine Top-Platzierung in der Gesamtwertung anpeilt. Während Kittel zur Halbzeit entkräftet aussteigen muss, belegt Zakarin am Ende in Paris Rang neun. Seinen ersten Profisieg holt der junge Kölner Nils Politt. Er gewinnt die Finaletappe der Deutschland-Tour und belegt in der Gesamtwertung am Ende Rang zwei. 
Erstmals tritt beim Jedermann-Team eine Equipe aus internationalen Hobbyfahrern und -fahrerinnen in die Pedale. Aus Deutschland, Großbritannien, Österreich, Italien und den Niederlanden stammen die Hobbysportler. Auch das Saison-Highlight ist in der zwölfjährigen Geschichte des Teams ein Novum: L’Etape du Tour in Frankreich, eine Originaletappe der Tour de France 2018.

Back To Top