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Regen oder Rolle? Indoor- versus Outdoor-Training

Was ist besser: Draußen im Regen zu pedalieren oder auf der Rolle im Trockenen fahren? Alpecin Cycling hat beide Trainingsmöglichkeiten mal miteinander verglichen.  

Equipmentkosten

Ein moderner Smart-Trainer gegen einen Kleiderschrank voller Regenklamotten mit Jacke, Hose, Überschuhe etc.. Klar eine Regenjacke hat jeder, aber eine so richtig gute, die bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt dicht und warm hält, kostet dann doch mal mehr um die 300 Euro. Ein smarter Indoor-Trainer fängt bei 500 Euro an. Wer will, kann natürlich auch über 1.000 Euro ausgeben. 
Vorteil outdoor  

Trainingseffizienz: 

Jede Sekunde zählt – das spricht eindeutig fürs Indoor-Training. Denn „auf der Rolle muss immer getreten werden, während outdoor dann doch rote Ampeln oder Stoppschilder den Rhythmus brechen. Dazu minimieren draußen die Rollphasen – Junkmiles genannt – die reine Netto-Fahrzeit drastisch. Hinzu kommt noch, dass sich drinnen der Widerstand regulieren lässt und so auch mal 30 Minuten nonstop „Steigung“ „fahren lassen “  
Vorteil indoor 

Zeitbudget  

Indoor-Cycler tragen kurz-kurz und sind in wenigen Minuten „abfahrbereit“. Was zugegebenermaßen ein wenig Zeit braucht, ist das Einlernen in die den virtuellen Welten. Nach dem Motto „Welche Tour fahre ich heute?“ Regenfahrer brauchen ein paar Minuten mehr, aber nach der Tour kostet es richtig Zeit, den versifften Renner und auch die vielen Klamotten wieder sauber zu bekommen.  
Vorteil indoor  

Spaßfaktor  

Wer nicht ausschließlich nach Zahlen fährt, wird dem Indoor-Training in dieser Hinsicht wenig abgewinnen können. Es roll einfach nicht so gut und ein Naturgenuss ist das Fahren im eigenen Schweiß und Mief auch nicht! Auch wenn sich bei null Grad Celsius und Sprühregen, drinnen die 21 Kehren nach Alpe d’Huez hochklettern lassen, ist das Fahren draußen dann doch der ehrlichere, härtere Sport – mit all seinen Facetten. Und: Training draußen bereitet mental auf die Frühjahrsklassiker vor. 
Vorteil outdoor 

Verletzungsgefahr

Klar gibt es die YouTube-Videos, die zeigen, wie der Rollen-Radler gegen die Schrankwand brettert. Aber sind Sie so doof? Bis auf einen wunden Hintern durch die immer gleiche Sitzposition „blühen“ indoor kaum „Schrammen“. Draußen verwandeln Nässe, Laub, Dreck sowie feuchte Fahrbahnmarkierungen manchen Abschnitt in eine wahre Rutschpartien. Ein guter Test für das Steuerungsvermögen und die Reifen, aber sonst eher gefährlich.  
Vorteil indoor 

Fotos: Kalas/Jan Brychta, Kathrin Schafbauer

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