Rapha Festive 500: Die beste Taktik, um die Challenge indoor wie outdoor zu meistern

14.12.2020

Raphas Festive 500 trägt in 2020 den Lockdowns und der Corona-Pandemie Rechnung. In diesem Jahr zählen auch virtuelle Fahrten für das Erreichen der Challenge: nömlich 500 Kilometer in den acht Tagen zwischen Weihnachten und Neujahr „abstrampeln“. Hauptsache die Einheiten lassen sich auf Strava hochladen. Alpecin Cycling gibt Tipps, wie Rennradfahrer die 500 Kilometer „vollbekommen“.

Festive 500: Jeden Kilometer zählen

Gerade Neulinge, die unsicher sind, ob sie die Distanz schaffen, sollten das Rad für jeden Weg einsetzen – und wenn es nur der zum Bäcker ist. Auch wer zwischen den Tagen arbeiten muss, kann hier das Velo nehmen – auf den Straßen ist es ja jetzt ruhiger, da ja das Gros der Menschen freigenommen hat oder zuhause arbeitet.

Ganz clevere verlängern den Weg von der Arbeit nach Hause gleich noch um ein paar Kilometer und kommen so schon auf ein hübsches Sümmchen. Und nicht vergessen: virtuelle Kilometer auf Zwift, Rouvy & Co. zählen auch, wenn sie auf Strava hochgeladen werden.

Festive 500: Gut organisiert sein

Bloß nicht erst am 24. Dezember morgens Gedanken machen, wo die Touren langführen sollen und was man am besten anzieht. Das Wochenende davor bietet doch genug Zeit, sich gerade damit auseinander zu setzen sich verschiedene Routen nach dem Baukastenprinzip zurechtzulegen.

Oftmals ist ja das Planen noch schöner als das Fahren selbst. Dabei auch überlegen, an welchen Punkten es die Möglichkeiten gibt, die abzukürzen oder abzubrechen, wenn das Wetter oder die Form dann mal doch miserabel sind. Und ganz wichtig: Die Headunit, die die Touren aufzeichnet, immer wieder aufladen. Sonst fehlt der Nachweis über das Geleistete – wäre doch schade.

Festive 500: Kein Risiko eingehen

Leicht erkältet, platt, unterzuckert oder unterkühlt? Immer daran denken, das Festive 500 ist nur eine Spaßveranstaltung. Wem es nicht gutgeht, oder die Witterungsumstände – es gab an Weihnachten auch schon Orkane – es nicht zulassen, dann wird abgebrochen. Schließlich gibt es alle Jahre wieder die Möglichkeit, sich dieser Challenge zu stellen.

Festive 500: Die richtige Ausrüstung wählen

„Ich habe ja nicht die richtigen Klamotten, um bei Kälte zu fahren und das Licht ist auch zu schwach!“ Paah. Ausreden gelten nicht! Noch ist Zeit genug, sich mit allem Wichtigen einzudecken. Und eine gute Winter- und Regenjacke gehört in das Bekleidungsportfolio jedes Rennradfahrers. Was im Winter wirklich warm hält, erfahren Sie in unserem Bekleidungs-Guide.

Ein die Straße schön ausstrahlendes Vorderlicht lässt sich auch beim „warmduschenden“ Ausrüstungsweltmeister-Kumpel ausleihen, der lieber auf der Rolle oder der Couch surft. Das Rücklicht sollte man in diesen Tagen übrigens immer einschalten – auch bei Tag, sicher ist sicher.

Apropos Sicherheit: Die geht immer vor. Also lieber robustes pannensicheres Material einsetzen. Vielleicht kostet das 0,5 Watt, aber ein Defekt bei Regen und/oder Kälte kostet Nerven und Zeit – beides ist viel kostbarer. 

Festive 500: Einen Plan machen

Einfach drauflosfahren klappt vielleicht noch in den ersten beiden Tagen – doch spätestens dann, sollte jeder sich überlegen, wie er in der restlichen Zeit die 500 Kilometer vollmacht.

Besser: Vorher einen Etappenplan erstellen und durchaus mit den Streckenlängen „spielen“. Übrigens:  spannende Touren gibt es in der Umgebung genug. Einfach mal bei Komoot, Bikemap, Gpsies oder Co. recherchieren.

Oder auf den Local Loops von Alpecin Cycling nachschauen. Gerade bei den längeren Einheiten ruhig mal Neues wagen. Da vergeht die Zeit dann auch viel schneller und Sie haben hinterher mehr zu erzählen, als nur die Distanz und die Zeit. …

Festive 500: Flexibel bleiben – zwischen Rädern „hoppen“

Idealerweise stehen ein Straßen- sowie ein Geländerad fahrbereit; plus ein Bike auf dem Rollentrainer. Dann lässt sich je nach Witterung entscheiden, wo es gerade am meisten Sinn macht, Kilometer zu sammeln. Ist es trocken und hell, geht es auf die Straße; ist es düster und regnerisch, dann ins Gelände mit dem Cyclocrosser, Gravel- oder Mountainbike.

Gerade bei den wechselnden Wetterbedingungen lassen sich die Einheiten auch mal splitten. Beispiel: Morgens für eineinhalb Stunden „road“, am Nachmittag eineinhalb Stunden „offroad“. Als Joker oder zum Ausfahren lassen sich dann noch Kilometer virtuell sammeln.

Festive 500: Entspannt bleiben

Auch wenn mal an einem Tag nicht die geplanten Kilometer zusammenkommen, nicht gleich stressen lassen und deswegen schlechte Laune bekommen. Gleiches gilt auch, wenn die 500-Kilometer-Marke knapp verfehlt wird.

Entscheidend ist doch, dass das Rad gedreht und die Zeit nicht faul auf der Couch verbracht wurde. Wie sagte doch schon der Kannibale Eddy Merckx? „Fahre so viel oder so wenig, so weit oder nicht so weit wie du willst. Hauptsache, du fährst.“

Festive 500: Gut essen und trinken

Keine Experimente mit der Ernährung. Schließlich wollen wir alle die Feiertage genießen und für das Vorhaben ist diese Art des Carboloading genau das Richtige. Also ruhig mal vor der Fahrt beim Süßigkeitenteller zugreifen, Lebkuchen und Kekse sind als Proviant auch nicht zu verachten.

Auch darauf achten, immer gut hydriert aufs Rad zu steigen – Ingwertee regt beispielsweise den Stoffwechsel an und wärmt. In den zwei, drei Stunden nach der Fahrt wieder genug trinken, damit der Mineralienhaushalt wieder stimmt und der Urin wieder „schön hellgelb“ ist.

Zum Festive 500 auf Strava anmelden

Fotos: Rapha / Marius Nilsen

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