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Start In Die Saison: Präsentation Des Team Alpecin 2019 In Bielefeld

Start in die Saison: Präsentation des Team Alpecin 2019 in Bielefeld

Mit Teampräsentation und Materialausgabe begann für die ausgewählten Hobbysportler am vergangenen Wochenende der Start in ihre Jedermann-Saison mit dem Team Alpecin.

Alles begann mit einem Kuchen. Spielte er doch die Hauptrolle im Spot zur Bewerbung fürs Team Alpecin. #escapethecake. Doch nicht nur in dem Video, das im Fernsehen und in den sozialen Medien zum Mitmachen aufrief, war Kuchen ein Thema. Auch bei der Teampräsentation der zwölf ausgesuchten Hobbysportler und Hobbysportlerinnen in Bielefeld. Denn Selma Yarkin, eine der ausgewählten neuen Teammitglieder, hatte nicht nur die Idee des Kuchenbackens in ihrem eigenen Bewerbungsvideo aufgegriffen, sondern auch das süße Backwerk im Trikotdesign gleich noch mit zur Teampräsentation gebracht.

Die Freude über das Mitbringsel war dementsprechend groß, davon abbekommen haben die Teamfahrer aber nichts. Für sie gilt, sich in den nächsten rund vier Monaten von Kuchen und anderen Süßigkeiten fernzuhalten, um fit für das große Ziel, die L‘Etape du Tour im Juli, zu sein.

Doch auch ohne ein Stück Kuchen waren die Hobbysportler begeistert vom Kick-off-Wochenende in Bielefeld. Wie auch bei den „Großen“ begann das Event mit einer Teampräsentation.  Die Fahrer wurden per Video-Clip und Live-Interview vorgestellt und ihnen wurde mit Jörg Ludewig ihr Sportlicher Leiter für die Saison 2019 präsentiert. Garniert wurde das Ganze mit der Firmengeschichte und Radsporthistorie des Unternehmens. Um das Teamplay zu stärken, ging es danach zum gemeinsamen Kochen. Drei Köche des Unternehmens zeigten dem Team, wie sich Thunfisch, Rinderfilet, Falafel und weitere Gerichte schnell und vor allem sehr lecker zubereiten lassen.

Die Jedermänner bekommen Rennrad und Equipment wie Profis

Gut gestärkt ging es in den zweiten Tag, an dem die Hobbysportler ganz nach dem Motto „look lik a pro“ ihre Ausrüstung übergeben bekamen. Ein Showroom voll mit Radsport-Equipment wartete auf die Hobbysportler, die aus dem Staunen nicht mehr herauskamen. „Das ist ja wie Nikolaus, Weihnachten und Geburtstag zusammen“, stammelte Marco Peeters aus den Niederlanden und viele andere seiner Kollegen waren sprach- sowie fassungslos, wähnten sich im Radsport-Paradies. Von Kopf bis Fuß erhielten die neuen Teamfahrer alles, was sie brauchen, um perfekt zu trainieren und sich auch erholen zu können.

Im Mittelpunkt natürlich – neben der eigens designten Teambekleidung – ihr neues „Arbeitsgerät“: die Black Beauty. Ein super leichter Marathon-Carbonrenner von Canyon, das Endurace CF SLX, mit der neuen zwölffach elektronischen Schaltung SRAM AXS plus Scheibenbremsen und Leistungsmesser. Somit ist das Team Alpecin die erste Jedermann-Equipe, die mit diesen neuen Komponenten fährt – wie auch die Profis des Teams Katusha Alpecin.

Perfekt ausgestattet ging es dann für die Fahrer zum Bike-Fitting. Hier passten die Experten des Radlabors aus Freiburg unter der Leitung von Florian Geyer mittels smartfit-Analyse das Rad an den Fahrer an. Entscheidend dabei die drei Kontaktstellen Sattel, Lenker und Pedale. Während die Radlabor-Mitarbeiter die Fahrer vermaßen, arbeiteten die beiden Canyon-Mechaniker Stefan Keul und Thomas Grumbach daran, dies an den Rädern umzusetzen. Sprich welches Cockpit in Länge und Breite ist das richtige, welcher Sattel ist für den Fahrer am komfortabelsten und in welchem Winkel werden die Cleats an den Schuhen montiert – plus die Montage der Bremshebel. Denn einige angelsächsische Rennradfahrer haben im Vergleich zu Europäern die Vorderradbremse rechts montiert.

Danach mussten Jedermänner und -frauen gleich das erste Mal die Muskeln spielen lassen – bei der Leistungsdiagnostik. Für viele von ihnen war dieser der allererste Fitness-Test auf dem Rad. Bei diesem schweißtreibenden Check-up konnten die Trainer des Radlabors die Stärken und Schwächen der Athleten herausfinden und auch die Trainingsbereiche festlegen.

Abgerundet wurden die drei Tage mit vielen Workshops und Fotoshootings, bei denen die Freude der Teamfahrer unübersehbar war. „Das alles hat sich angefühlt wie ein Traum, der Wirklichkeit wird. Wir wurden behandelt, als wenn wir die Profis wären und nicht nur radelnde Normalos. Alle im Team haben uns gleich so aufgenommen, als wenn wir schon ewig dazugehören, und wir jetzt Teil einer großen radfahrbegeisterten Familie sind“, so Peeters.

Übrigens: Vom Kuchen war eine Stunde nach dem Anschnitt kein Krümel mehr übrig. Das Team hinter dem Team hatte Lust auf Süßes. Für die Teamfahrer gilt ab jetzt ja: #escapethecake

Fotos: Alpecin Cycling/Stefan Rachow

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