Teamfahrer-Portrait Frank Eggert: Kugelblitz von Zwift

04.03.2020

Frank Eggert gehört in der Saison 2020 zu den Mitgliedern des Team Alpecin. Was ihn ausmacht, was ihn am Radfahren fasziniert und woher sein Spitzname kommt, lässt sich hier erfahren:

Frank Eggert liebt drei Dinge – Radfahren, seine Frau Monika und Essen. Die Reihenfolge hängt stark von der Situation ab und was es zu essen gibt. Beispielsweise, wenn ihn Monika nach der Einheit im Paincave, Frank ist begeisterter Zwifter, mit einem Kuchen überrascht. Dann weiß er nicht, was er zuerst machen soll: den Kuchen huldigen oder seine Frau küssen?

Seine Frau, die sich auch fürs Team Alpecin 2020 beworben hat, versteht ihn. Teilt sie doch die Leidenschaft fürs Radfahren mit ihm, nur nicht im Keller auf der Rolle. So ist „Moni „nicht nur im Leben, sondern auch im Sattel sein Sozius. Gemeinsam haben die beiden auf einem Klappradtandem geheiratet, ihre Hochzeitsreise mit einer Radreise durch den Himalaya zelebriert sowie viele weitere Radreisen und Bikepacking-Touren unternommen und auch Mountainbike-Rennen als Mixed-Team bestritten; und sogar schon gewonnen. Über all ihre Abenteuer und Erlebnisse schreiben die beiden auf ihrem eigenen Radlblog. So witzig und unterhaltsam, dass dieser 2019 zum deutschsprachigen Radreise-Blog Nummer eins gewählt wurde.

Die Anfänge: Radfahren als Reha-Maßnahme

Was Frank allerdings dort nicht verrät, ist, wie er überhaupt „aufs Rad gekommen ist“. Als Reha-Maßnahme nach einer Knie-Op im Jahr 2004 verordneten ihm die Ärzte Training auf dem Ergometer. „Wenn ich das schon machen muss, dann kann ich das auch draußen in der Natur“, meinte Frank damals, kaufte sich ein Rad und erkundete erst die nähere und dann die weitere Umgebung, bis hin zu einer Radreise über 5.000 Kilometer quer durch Europa. Daraus ist dann eine Leidenschaft geworden, die bis heute nicht aufhört, zu wachsen.

Saisonziel: Gewicht runter

Von seiner Teilnahme am Team Alpecin erwartet der 44-Jährige neben „einer starken Gemeinschaft auch ein gutes Coaching“. Gewicht zu verlieren, um seine Leistung zu verbessern, stehen für ihn sportlich in dieser Saison im Fokus. Dafür wird der im Freundeskreis als Buffetfräse und Kuchenjäger bezeichnete Sicherheitstechniker aus Peine auch mal das eine oder andere Stück Kuchen links liegen lassen. „Bislang habe ich aufgrund meines doch höheren Gewichts immer davor gescheut, bei Alpen-Marathons auf den Anmelde-Button zu klicken – das soll jetzt anders werden“, betont „der Kugelblitz von Zwift“, wie er neuerdings auch aufgrund seiner hohen Wattleistung genannt wird.

Allerdings hat Eggert die Verantwortlichen des Team Alpecins neugierig gemacht, ob seine favorisierte Leibspeise, die Schokobanane, zukünftig bei der Verpflegung im Training oder Rennen nicht doch eine gewichtige Rolle einnehmen könnte.

Mal schauen!

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