skip to Main Content

Interview: „Ich trainiere immer das, was ich am besten kann“

Auf den Zahn gefühlt! Team Alpecin-Jedermann Torsten Walter stellt sich den intimen Fragen von Alpecin Cycling.

Mich fasziniert am Rennradfahren
… die Geschwindigkeit, die man mit eigener Muskelkraft auf die Straße bekommt. Die Kontinuität. Es fasziniert mich, dass ich mich draußen an der frischen Luft bewegen kann und dabei viel zu sehen bekomme. Es fasziniert mich, zu sehen, welche Distanzen man mit dem Rad zurücklegen kann und welche Leistungen man mit einem Ziel vor Augen und einem Trainingsplan abrufen kann.

Mein erstes Mal auf dem Rennrad
… ist so lange her, dass ich mich nicht mehr wirklich daran erinnern kann.

Mein erstes Rennrad …
… bekam ich, als zehn Jahre alt war, von meinen Eltern. Es war ein Herkules-Rennrad mit einem weißen Rahmen und roten Absetzungen. Ich war damals sehr stolz darauf.

Neben meinem neuen Team-Rennrad von Canyon  besitze ich folgende Rennräder:
Ein Cannondale Supersix Evo und im Keller steht noch ein ganz alter Rose-Renner, den ich nur noch auf der Rolle fahre und auf dem mein Sohn zwischenzeitlich seine Runden dreht.

Der beste Rat, den ich je erhalten habe, ist:
Du schaffst, was Du willst, wenn Du es dir vorstellen kannst. Gerade der zweite Teil des Satzes ist – wie ich finde – ganz entscheidend. Der Satz stammt von Wolfgang Fasching und wird manchmal von ihm noch durch „… aber es wird hart!“ ergänzt.

Mein größter Wunsch für 2019 ist …
… mit Hilfe von Florian Geyer vom Radlabor viel über meine optimale Sitzposition zu erfahren und diese, wenn möglich, natürlich auch zu finden.

Ich freue mich tierisch auf die neue Saison, …
… weil ich Teil des Team Alpecins bin und ich dabei ganz, ganz viel Neues kennenlernen werde.

Mein Wintertraining war
… bislang nicht so umfangreich wie ich mir das vielleicht gewünscht hätte. Eine neue berufliche Aufgabe hat viel Zeit und Dienstreisen gekostet. Aber jetzt wird wieder durchgestartet. Ein Ziel ist vor Augen und das gibt die nötige Motivation. 

Der wichtigste Tag in der Saison 2019 wird
… vielleicht ein Sonntag sein.

Unbedingt am Start stehen möchte ich 2019 …
… bei der L‘Etape du Tour.

Mein bisher größter Erfolg war
… der 9. Platz als Einzelstarter beim Velofondo 24-h-Rennen in Oschersleben.

Das Beste an der Saison 2018 war, …
… dass ich wieder von gemachten Fehlern lernen und profitieren konnte.

Zuletzt gegoogelt habe ich
… den Spielstand der EC Hannover Indians. 1:0 und 0:0 nach dem zweiten Drittel. Am Ende ein verdienter 4:1 Sieg für die Indians.

Am liebsten trainiere ich …
… natürlich das, was man am besten kann: lange Grundlagenausdauerfahrten.

Das habe ich auf einer Tour immer bei mir:
Möglichst wenig natürlich … immer dabei ist Werkzeug, Pumpe, Schlauch und Handy.

Mich motiviert …
… wenn ich merke, dass ich mit meinem Trainingsplan vorankomme und ich mich entwickle. Denn der Weg ist ja bekanntlich weiter als das Ziel.

Glücklich machen mich …
… Anteilnahme, Anerkennung und Bestätigung.

Mein Lieblingsplatz ist…

… die Aussichtsdüne auf Amrum.

Meine größte Schwäche auf dem Rad ist …
… das Kurvenfahren; was sich aber hoffentlich in den nächsten Monaten ändern wird.

Mein wertvollster Besitz ist …
… meine Kinder und meine Freundin Annika; sofern man in diesem Zusammenhang überhaupt von „Besitz“ sprechen kann.

Dahin würde ich gerne zeitreisen:
Diese Frage ist schwer zu beantworten. Eigentlich bin ich zufrieden im Hier und Jetzt. Vielleicht könnte ich mal in das 1958 zurückreisen, um Schalke 04 als Deutschen Meister zu erleben.

Mein Lieblingsrennen ist …
… das 24-Stunden-Mountainbike-Rennen am Alfsee. Es ist ein richtig nettes, entspanntes und `familiäres` Rennen. Das Fahrerlager auf dem Campingplatz hat zudem immer einen Hauch von Urlaub.

Ich fahre am liebsten Rad …
… in kurz kurz! Also kurze Hose, kurzes Trikot! 😉

Mein Radsport-Tick ist …
… egal, was kommt: IMMER (!!!)  zuerst den rechten Radschuh anziehen!!! Das ist alternativlos!

Wenn das Wetter draußen schlecht ist, motiviere ich mich zum Training mit:
Wenn das Wetter schlecht ist, ist es schlecht. Da macht es dann weniger Spaß. Einzige Motivation ist dann nur das Ziel, das man vor Augen hat und trainieren muss. Also Motivation durch Alternativlosigkeit!

Meine guten sportlichen Leistungen belohne ich mit …
… genießen!

Facebook
Twitter
Team Alpecin 2019 Torsten Walter

Im Jahr 2019 fährt Torsten Walter im Team Alpecin. Der 43-jährige Familienvater spielte früher leistungsmäßig Handball und fährt auf dem Rennrad gerne lange Strecken, Er startete bereits als Solist bei 24 -Stunden-Rennen und möchte in dieser Saison gezielt an seiner Fahrtechnik sowie der optimalen Sitzposition „arbeiten“.

Back To Top