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Alpecin & RADSPORT

DE: Alpecin unterstützt traditionell den Radsport, da von diesem Sport eine große Faszination ausgeht. Das Publikum liebt es, die Profis siegen, aber auch leiden zu sehen. Schon in den Nachkriegsjahren war Alpecin bei großen Rundfahrten als Sponsor und Supporter dabei. Bis in die späten 80er-Jahre des vergangenen Jahrhunderts war die Marke Namensgeber für das größte Kriterium in der Region Bielefeld. Das Jedermann-Team war sozusagen eine Renaissance des Radsportengagements. 2015 folgte dann mit dem Sponsoring eines WorldTour-Teams der Wiedereinstieg in den Profisport. 

Das Jedermann-Team: ein Sommermärchen auf Rädern

Die Geburt des Teams Alpecin liegt mehr als zehn Jahre zurück. Die Idee war es, normalen Hobbyrennradfahrern in einem ganz besonderen Jedermann-Team die Chance zu geben, sich eine Saison lang wie ein Profi zu fühlen. Sie professionell auszustatten und individuell zu trainieren, damit sie ihr persönliches Saisonhighlight schaffen und an ihre Grenze gehen können – wenn nicht sogar darüber hinauswachsen. Aus der Jedermann-Team-Idee des Jahres 2007, die von Jahr zu Jahr größer und besser wurde, ist mittlerweile eine große Community geworden.

Alpecin Cycling will Hobbysportlern wie Radsportfans alle Facetten des Rennradsports nahebringen – ob es die Insights aus der Welt der von Alpecin gesponserten Profi-Teams sind oder die Erlebnisse der Fahrer des Jedermann-Teams.

Das Team Alpecin 2018 kurz vor dem Start der L'Etape du Tour. Foto: Bengt Stiller

Ride like a pro. Train like a pro. Feel like a pro: Fahren, trainieren und sich fühlen wie ein Profi. Seit 2007 gibt Alpecin, zusammen mit internationalen Medienpartnern, Hobbysportlern die einmalige Chance, sich eine Saison wie ein Profi zu fühlen. Die ausgewählten Hobbysportler sollen ihren Traum vom Radsportlerdasein leben. Ob Rennrad-Einsteiger, Freizeitsportler oder ambitionierter Jedermann – das Fitness-Level ist nicht entscheidend.

Sie bekommen perfekte Bedingungen, um ihre persönlichen sportlichen Ziele anzugehen. Denn oftmals erfordert das viel Mut, um neue Grenzen auszuloten. Denn Hobbysportler, die ihr Bestes geben, leiden mindestens genauso wie Profis. Jeder in seinem ganz persönlichen Grenzbereich. Daher sind die Leistungen der Hobbysportler mindestens so bemerkenswert wie die der Elite.

Radsporthistorie

1949

Alpecin ist bei der Deutschland-Rundfahrt mit seinem Körperpflegedienst am Start. In der „Wellness-Lounge“ werden die Sportler massiert und können sich erfrischen. Außerdem gibt es ein Team, das beim Berliner 6-Tage-Rennen startet.

1950er-Jahre

Der Große Alpecin-Preis auf dem Bielefelder Wochenmarkt wird ausgetragen und in den folgenden Jahrzehnten zu einer festen Institution im nationalen Rennkalender. Das Team Pankoke-Ehmer gewinnt im Alpecin-Dress die Deutsche Meisterschaft im Zweier-Mannschaftsfahren.

1960er-Jahre

Alpecin wird Großsponsor im Team Batavus, das mit Fahrern wie Karl-Heinz Kunde und Hennes Junkermann auch bei großen Rundfahrten wie der Tour de France antritt. 1969: Um die Trainingsbedingungen des Teams Batavus-Alpecin zu verbessern, lässt Firmengründer Dr. Kurt Wolff in Augustdorf nahe Bielefeld eine 855 Meter lange Trainingsbahn mit überhöhten Kurven bauen – das Wolff-Oval. Der RC Sprintax Bielefeld wird gegründet, der vom Bielefelder Unternehmen bis heute unterstützt wird.

Firmengründer Dr. Kurt Wolff engagierte sich schon früh im Radsport..

2007

Gemeinsam mit der Zeitschrift ROADBIKE gründet Alpecin ein Jedermann-Team. Hier werden Jahr für Jahr ganz normale Hobbysportler unter professionellen Bedingungen – Material und Training – wie Profis auf ein Saisonhighlight fit gemacht.

2008

Das Team Focus-Alpecin um die arrivierten Ex-Profis Jörg Ludewig und Malte Urban wird gegründet, um Radsport-Talente aus Ostwestfalen in einem professionellen Umfeld an den Spitzensport heranzuführen. Malte Urban sichert sich im Trikot mit der roten Raute den Titel des Deutschen Cross-Meisters.

2012

Das Unternehmen richtet am 12. August die Alpecin-Days in Bielefeld aus. Eine Jedermann-Veranstaltung im Rahmen des German Cycling Cups mit Rennen über 40, 80 und 120 Kilometer.

2014

Am 24. September gibt Alpecin sein Sponsorship in der World-Tour bekannt. Ab der Saison 2015 heißt die Mannschaft, in der auch Tour-Etappensieger Marcel Kittel fährt, Team Giant-Alpecin.

2015

Alpecin sponsert nach mehreren Jahrzehnten mit dem Team Giant-Alpecin wieder eine Profi-Equipe. Gleich in der ersten Saison schafft der deutsche Profi John Degenkolb etwas Unglaubliches. Er gewinnt mit Mailand-Sanremo und Paris-Roubaix zwei Monumente in nur wenigen Wochen. Bei der Tour de France gelingt Simon Geschke ein Etappensieg. Der deutsche Rennstall hat neben dem Männer-Team mit Liv-Plantur auch eine Frauen-Equipe sowie mit dem Gran Fondo Team Alpecin eine Jedermann-Auswahl.

2016

Im zweiten Jahr des Sponsorings der deutschen WorldTour-Equipe macht ein schwerer Trainingsunfall die Hoffnungen von John Degenkolb und seinen Kollegen auf ein erfolgreiches Frühjahr zunichte. Bei der Tour de France gewinnt der Niederländer Tom Dumoulin zwei Etappen und wird bei den Olympischen Spielen Zweiter im Zeitfahren.

2017

Alpecin sponsert den Schweizer Rennstall Katusha Alpecin, für den jetzt auch der mehrmalige Zeitfahrweltmeister und Tour de France-Etappensieger Tony Martin sowie Rick Zabel in die Pedale treten. Alexander Kristoff siegt beim prestigeträchtigen WorldTour-Rennen am 1. Mai in Frankfurt und Simon Spilak gewinnt die Tour de Suisse. Ilnur Zakarin zeigt seine Klasse als Rundfahrer; er wird Fünfter bei Giro Italia und fährt bei der Spanien-Rundfahrt als Dritter aufs Podium.
Das Jedermann-Team feiert seinen zehnten Geburtstag und alle zehn Hobbysportler finishen den Ötztaler Radmarathon, eines der schwersten Hobbyrennen der Welt.

2018

Im Trikot der Equipe Katusha Alpecin fährt jetzt auch der deutsche Supersprinter Marcel Kittel. Fokus des Teams ist die Tour de France, bei der Kittel Etappensiege holen soll und Ilnur Zakrarin eine Top-Platzierung in der Gesamtwertung anpeilt. Während Kittel zur Halbzeit entkräftet aussteigen muss, belegt Zakarin am Ende in Paris Rang neun. Seinen ersten Profisieg holt der junge Kölner Nils Politt. Er gewinnt die Finaletappe der Deutschland-Tour und belegt in der Gesamtwertung am Ende Rang zwei. 
Erstmals tritt beim Jedermann-Team eine Equipe aus internationalen Hobbyfahrern und -fahrerinnen in die Pedale. Aus Deutschland, Großbritannien, Österreich, Italien und den Niederlanden stammen die Hobbysportler. Auch das Saison-Highlight ist in der zwölfjährigen Geschichte des Teams ein Novum: L’Etape du Tour in Frankreich, eine Originaletappe der Tour de France 2018.

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